Leistungssprektrum:
Flexible Videoendoskopie:

Mit einem flexiblen Urethrozystoskop ist nicht nur ein problemloses Eingehen in die "kurvenreiche" männliche Harnröhre ohne wesentliche Beeinträchtigung für den Patienten möglich, sondern es liefert auch vergrößerte und hochauf- lösende Bilder von Harnblase und Harnröhre. Dies ist für eine rasche und genaue Diagnostik sehr vorteilhaft.




Der dünne und biegsame Endoskop-
schlauch passt sich dem Verlauf der Harnröhre an und sorgt mit seiner glatten Oberfläche für ein Minimum an Reibung an der Schleimhaut.

Durch eine kontrollierte Beweglichkeit des Endoskopendes kann jeder Winkel der Harnblase inspiziert und sogar ein Bild in Retroversion, d.h. im Blick nach "rückwärts" gemacht werden, wo z.B. der Blasenhals besonders gut beurteilt werden kann.

Mit der von uns eingesetzten "Chip-
on-the-tip"-Technik wird das Bild nicht über eine Glasfaserleitung optisch ans Auge oder eine Videokamera weiter- geleitet, sondern ein digitaler Photo- Chip sorgt für eine Digitalbildaufnahme unmittelbar am Ort des Geschehens und leitet hochauflösende digitale Bildsignale direkt auf einen Monitor.

Der Vorteil liegt in einer besonders großen Detailgenauigkeit und erleichtert daher das Auffinden und Einordnen eines Befundes.


Mit dieser Technik der flexiblen Endoskopie kann oft sogar auf eine Lokal- anästhesie verzichtet werden. Nach der Untersuchung besteht in manchen Fällen ein etwas erhöhter Harndrang und leichtes Brennen beim Wasserlassen, was abhängig vom Vorliegen pathologischer Befunde (z.B. Engen, Entzün- dungen) ist und in aller Regel nach reichlicher Trinkzufuhr rasch ohne weitere Maßnahmen vergeht.
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