Leistungssprektrum:
GreenLight Lasertherapie:

Der Goldstandard für eine Operation der Prostata bei gutartiger Vergrößerung über die Harnröhre ist die transurethrale Elektroresektion (TUR-P). Eine Alternative hierzu ist die "Verdampfung" der Prostata mittels Laser, der sog. Greenlightlaservaporisation der Prostata.


Der Vorteil dieser Methode ist, dass dieser Eingriff in der Regel ohne Blutung durchgeführt werden kann, da durch den Laserstrahl nicht nur das zu entfernende Prostatagewebe verdampft wird, sondern zugleich eine exzellente Blutstillung von eröffneten Blutgefäßen erfolgt.

Darum ist diese Methode auch bei vielen Patienten geeignet, die mit sog. Blutgerinnungshemmern (Acetylsalicylsäure ASS, Marcumar etc.) behandelt werden müssen und diese nicht gefahrlos über einen längeren Zeitraum absetzen können. Eine konventionelle Prostataoperation wäre hier oft nur unter großen Risiken möglich.

Mit der Laservaporisation ist dieses Blutungsrisiko sehr viel geringer, so dass "Risikopatienten" nicht unbedingt auf eine notwendige Prostataoperation verzichten müssen. Auch ist der stationäre Aufenthalt kürzer, in der Regel etwa 1 - 3 Nächte statt 4 - 5.

Nachteil der Laservaporisation gegenüber der TUR-P ist ein geringerer Gewebeabtrag bei relativ längerer Operations- dauer, eine fehlende Möglichkeit entferntes Prostatagewebe mikroskopisch untersuchen zu können (Histologie) und eine in der Regel etwas längere Wundheilungsdauer, da bei diesem Verfahren die Wundoberfläche unregelmäßiger und von daher insgesamt größer ist.

Ob für Sie das eine oder andere Verfahren besser geeignet ist, muss in jedem Fall individuell entschieden werden. Wir beraten Sie gerne.
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